Sexuelle Frauenthemen

Es gibt zahlreiche frauenspezifische Themen, die im Rahmen einer Sexualberatung und/oder einer Sexualtherapie behandelt werden können.

Eine Sexualberatung und/oder eine Sexualtherapie empfiehlt sich,

  • wenn Sie Orgasmusprobleme haben
  • wenn Sie unsicher sind, was/wie eine Frau empfinden "sollte"
  • wenn Sie sich von Ihrem Partner sexuell unter Druck fühlen
  • wenn Sie sexuell gehemmt sind
  • wenn Sie einen unerfüllten Kinderwunsch haben
  • wenn Sie beim Sex denken statt fühlen
  • wenn Sie sich nicht fallenlassen können
  • wenn Sie sexuell frustriert sind
  • wenn Sie häufig Infektionen im Genitalbereich oder der Blase haben
  • wenn Sie die Menopause verunsichert
  • wenn Sie sexsüchtig sind
  • wenn Ihr Sex langweilig und unbefriedigend ist
  • wenn Sie Ekel beim Sex empfinden
  • wenn Sie keine oder sehr selten Lust auf Sex haben
  • wenn Sie sexuell missbraucht wurden und das bis heute den Sex stört
  • wenn Sie unsicher über Ihre sexuelle Identität sind
  • wenn Sie Ihre sexuelle Kompetenz/sexuellen IQ erhöhen wollen

Eine Sexualberatung und/oder eine Sexualtherapie können außerdem helfen,

  • wenn Sie häufig Infektionen im Genitalbereich oder der Blase haben
  • wenn Sie die Menopause verunsichert
  • wenn Sie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben
  • wenn Sie an Ihrer Vulva überempfindlich sind

Klinische Studien zeigen, dass Sexualtherapie mit einer Reduktion sexueller Störungen bzw. mit dem Anheben der sexuellen Zufriedenheit eine signifikante Verbesserung der Lebenszufriedenheit und der psychischen Gesundheit erzielt.

Sexualtherapie ist ein hilfreiches Mittel, um, psychischen Ursachen zu verstehen und nach Möglichkeit zu beseitigen. Eine Sexualtherapie bewirkt oft auch bei rein organischen Beschwerden eine Besserung der Symptome.

Roter Apfel

Haben Sie wirklich ein Orgasmusproblem?

Der Orgasmus als Höhepunkt des Sexualakts gehört zu den schönen Dingen, die man im Sexualleben erfahren kann. Doch nicht jede Frau erlebt bei jedem Sexualakt den Orgasmus gleich, die Intensität geht von "Wow!!!" über "Hhmm, schön, angenehm" bis hin zu "... naja ..." oder sogar "Wo bleibt er denn?".

Die Gründe für vermeintliche Orgasmusprobleme sind vielfältig: der Ursprung kann in einer körperlichen Erkrankung liegen, aber auch psychische oder soziale Ursachen können dafür verantwortlich gemacht werden.

Eine Sexualtherapie ist therapeutische Unterstützung bei der Analyse der Ursachen der Probleme, bei der Erweiterung der sexuellen Potentiale und bei deren Umsetzung.

Orgasmus ist nicht gleich Orgasmus!

Der weibliche Höhepunkt wird fast immer in der Klitoris ausgelöst, egal ob durch direkte Stimulation oder beim Geschlechtsverkehr. Nur ein kleinerer Prozentsatz der Frauen spürt bei der Penetration einen Orgasmus, der Großteil der Frauen braucht vor, während oder nach dem Geschlechtsverkehr weitere sexuelle Erregung, z.B. an Brustwarzen oder am Damm.

Experimentieren Sie mit Ihrem Partner und variieren Sie verschiedene Spielarten, um zum Orgasmus zu gelangen: Umkreisen, Hochschaukeln und wieder Abfedern, Überraschen uvm. Es gibt gemeinsam viel zu entdecken!

Denken Sie noch oder fühlen Sie schon?

Denken ist Kontrolle. Weibliche Sexualität ist Hingabe. Wenn Sie sich Ihrem Partner nicht (mehr) so öffnen können, wie Sie es gerne wollen, wenn Sie Sexualität nicht geschehen lassen können, wie vielleicht sonst auch, kann dies verschiedene Ursachen haben.

Wird in Ihrer Beziehung zur Zeit viel gestritten? Führen Sie mit Ihrem Partner emotionale Revierkämpfe? Gibt es in Ihrer Beziehung noch Nähe? Oder sind Sie perfektionistisch und kontrolliert und haben Angst, "es" nicht richtig zu machen, nicht die Leistung zu bringen, die Ihr Partner vermeintlich von Ihnen erwartet?

Wenn Sie nur eine dieser Fragen mit "Ja" beantworten können, dann gilt es, an sich und an der Beziehung zu arbeiten. Werden Sie mutiger, gönnen Sie sich etwas und lernen Sie loszulassen. Sie können auch mit Hilfe einer Sexualtherapie wieder neuen Spaß an der Sexualität entdecken!

Langweilen Sie sich beim Sex?

Kennen Sie das? Sie sind frisch verliebt, alles ist neu, aufregend, exotisch. Geht die Beziehung jedoch in den Alltag über, schleichen sich bald Routine, Vorsicht und Faulheit ein. Dies hat auch Auswirkungen auf Ihr Sexualleben!

Kommen Ihnen Gedanken wie "... sollten wir nicht auch wieder mal ..." bekannt vor? Fühlen Sie sich verpflichtet, "es" wieder mal zu tun? Nach dem Zähneputzen oder Wäsche aufhängen gemeinsam unter die Decke zu schlupfen und genau zu wissen, was und wie sich alles abspielen wird, wer gähnt da nicht!?

Wenn Sie wieder sexuelle Spannung aufbauen wollen, müssen Sie und Ihr Partner gemeinsam daran arbeiten, Liebhaberqualitäten entwickeln, sich Sexdates ausmachen etc. Sie können auch mit Hilfe einer Sexualtherapie wieder neue Erotik in Ihre Beziehung bringen!